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Tunesien

Ärztliche Versorgung

Tunesien hat eine recht gut ausgebaute ärztliche Infrastruktur. Die Apotheken, die auch bei der Behandlung kleinerer Beschwerden helfen, sind gut sortiert. In den Tageszeitungen sind die Apotheken aufgelistet, die sonntags und nachts Notdienst haben. Besondere Impfungen sind nicht erforderlich. Allerdings sollte man auf hygienische Maßnahmen achten - nur abgekochtes Wasser trinken, auf Eiswürfel verzichten und Obst und Gemüse gut waschen - da in letzter Zeit auch bei Touristen Cholera aufgetreten ist. In touristischen Gebieten findet man meist einen Arzt, der auch Deutsch versteht. Die Behandlungskosten müssen sofort in bar bezahlt werden. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.

Einreisebestimmungen

Bürger der Schweiz brauchen für die individuelle Einreise einen noch sechs Monate gültigen Reisepass. Für Touristen, die Tunesien im Rahmen eines Pauschalarrangements besuchen, reicht die gültige Identitätskarte. Das Gleiche gilt für Bürger der europäischen Union. Individualreisende benötigen einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass, während Pauschaltouristen ein noch mindestens sechs Monate gültiger Personalausweis ausreicht. Ein Visum ist für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten nicht erforderlich. Bewahren Sie den von der Grenzbehörde ausgegebenen Einreisenachweis (Carte de visiteur non-résident) sorgfältig auf - er ist bei der Wiederausreise vorzulegen. Kinder unter 16 Jahren sollten einen Kinderausweis mit Lichtbild besitzen oder im Pass der Eltern, ebenfalls mit Lichtbild, eingetragen sein. Die Gefahr krimineller oder terroristischer Übergriffe wächst insbesondere in der Sahara im Grenzgebiet zwischen Tunesien, Algerien und Libyen, das südlich der Wüstenoasen Tozeur und Nefta gelegen ist. Auch von Reisen in die Saharagebiete südlich von Es Sabria in Richtung El Borma wird dringend abgeraten. Al-Qaida im Maghreb (AQM) sucht derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Von den tunesischen Behörden ausgewiesene Sperrgebiete sollten in jedem Fall gemieden werden.

Elektrizität

Die Netzspannung in Tunesien beträgt im Allgemeinen 220 Volt. Ausnahmen bilden einfache, ältere Hotels, in denen man auf 110 Volt umschaltbare Geräte und einen Euro-Zwischenstecker benötigt.

Feiertage

Gesetzliche Feiertage sind Neujahr, der Tag der Revolution (18. März), der Tag der Unabhängigkeit (20. März) und der Tag der Jugend (21. März), der Tag der Märtyrer (9. April), der Tag der Arbeit (1. Mai), der Tag der Republik (25. Juli), der Tag der Frau (13. August), der Tag der Evakuierung (15. Oktober) und der Tag der Revolution (7. November). Die religiösen Feiertage wie Neujahr, Mouloud oder der Fastenmonat Ramadan richten sich nach dem islamischen Kalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Religiöse Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem kleinen Opferfest Aid Es'Seghir 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage sind Aid El'Kebir (Gedenkfest an Abrahams Opfer), Ras el-A'n (muslimisches Neujahrsfest) und Mouloud (Geburtstag des Propheten).

Frauen allein unterwegs

Allein reisende Europäerinnen werden vielerorts penetrant belästigt. Am Besten verhält man sich in diesen Situationen freundlich, aber distanziert. Selbstredend sollte "Frau" auf die Landessitten und vor allem die Bekleidungsnormen Rücksicht nehmen: Knappe Kleidung, die weder Knie noch Schultern bedeckt, ist verpönt. Allzu selbstbewusstes Auftreten in Cafés und Restaurants wird gerade von den Männern häufig als "Aufforderung" verstanden. Und: Tunesien ist zwar ein sicheres Reiseland - abgesehen von nicht auszuschließenden Terrorakten -, allerdings sollte man als Individualtouristin nicht nachts allein in einsamen Gegenden unterwegs sein.

Geld und Devisen

Landeswährung ist der tunesische Dinar (TD), der in 1000 Millimes unterteilt wird. Es gibt Banknoten zu 30, 20, 10 und 5 Dinar, Silbermünzen im Wert von 1 Dinar und 1/2 Dinar (500 Millimes) sowie Kupfermünzen im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 Millimes. Die Ein- und Ausfuhr der tunesischen Währung ist strikt untersagt, weshalb Wechselstuben in den Flughäfen auch nachts geöffnet haben. Ausländische Devisen dürfen dagegen in unbegrenzter Höhe eingeführt werden. Als Zahlungsmittel akzeptiert werden neben Bargeld auch Kreditkarten sowie Reiseschecks, die bei Vorlage des Reisepasses oder Personalausweises in Banken eingelöst werden können. Geldabbuchungen am Automaten sind mit gängigen internationalen Kreditkarten (Mastercard, Visa, American Express) und auch mit der Euroscheck-/Maestro-Karte möglich. An einigen Bankautomaten werden jedoch beim Abheben mit der Maestro-Karte teilweise gar kein Geld oder nur nur geringe Beträge ausgegeben. Geschieht dies, versucht man am Besten an einem anderen Geldautomaten nochmals sein Glück. In abgelegenen Gebieten kann es unter Umständen schwierig werden, Reiseschecks einzulösen. In letzter Zeit kam es in Tunesien zu den ersten Fällen von Geldkartenkriminalität, zu besonderer Vorsicht wird geraten. Während des Bearbeitungsvorgangs am Automaten wurden Karten unbemerkt kopiert und Kreditkarten wurden aus dem Hotel entwendet und nach Gebrauch unbemerkt zurückgelegt, so dass erst nach Rückkehr ins Heimatland der Missbrauch auffiel.

Homosexualität

In arabischen Ländern werden homosexuelle Kontakte, vor allem zwischen Männern, stillschweigend geduldet. Entsprechende Neigungen sollten in der Öffentlichkeit aber verborgen werden. Immerhin werden auch in Tunesien homoerotische Handlungen mit Gefängnisstrafe geahndet. Entgegen anders lautender Meldungen hält sich der Prostitutionstourismus heute in Grenzen. Die Gefahr einer Aids-Infektion besteht natürlich auch hier.

Klima und Reisezeit

Bestimmend für das Wettergeschehen in Tunesien ist der Wechsel zwischen Mittelmeer- und Wüstenklima. Entlang der Küste und im Norden herrschen typisch mediterrane Bedingungen, sprich warme, trockene Sommer und milde, relativ niederschlagsreiche Winter. Je weiter man in den Süden und an den Saharagürtel kommt, desto trockener und heißer wird es. Im Sommer sind in den Wüstenregionen nur die frühen Morgenstunden und der Abend wirklich erträglich. Die Sonne zeigt sich in der Wüste zwar auch im Winter, dafür wird es nachts empfindlich kalt.

Die beste Zeit für einen Tunesienurlaub sind die Monate April bis Juni mit ihren Durchschnittstemperaturen von 20-25 °C. Zudem ist im Frühjahr noch vieles grün, und ein bunter Blumenteppich breitet sich aus. Empfehlenswerte Reisemonate sind weiter September/Oktober, vor allem auch für Ausflüge ins Landesinnere oder in die Wüste. Angenehme Wassertemperaturen herrschen von Mai bis Oktober.

Notruf

Polizei: Tel. 197
Ambulanz/Notarzt: Tel. 190
Feuerwehr: Tel. 198
Notruf des nationalen Tourismusbüros: 00216-71105403
Touring-Club de Tunisie (ADAC-Partner): Tel. 00216-71323144.

Öffnungszeiten

Die Geschäfte öffnen meist Mo-Sa von 9-19 Uhr, legen aber eine längere Mittagspause ein (12-16 Uhr). Im Ramadan machen Banken, Ämter und viele Läden bereits am Nachmittag zu. Geschäfte öffnen dann wieder nach dem Fastenbrechen nach Sonnenuntergang und bleiben bis tief in die Nacht geöffnet, weil in dieser Zeit gern neue Kleider oder Spielsachen für die Kinder gekauft werden. Banken sind Mo-Do 8-11 Uhr, 14-16 Uhr und Fr 8-11 Uhr, 13.30-15.15 Uhr geöffnet. Öffnungszeiten der Museen: im Sommer (1.4.-30.9.) 9-12 Uhr und 15-18.30 Uhr, in den Wintermonaten (1.10.-31.3.) 9-12 Uhr und 14-17.30 Uhr. Montags und an den offiziellen Feiertagen bleiben Museen geschlossen. Öffnungszeiten der Postämter: im Sommer Mo-Fr 8-13 Uhr und 15-18 Uhr; sonst Mo-Fr 8-13 Uhr.

Reisen im Land

Das beste, wenn auch teuerste Reisemittel, um Tunesien zu entdecken, ist der Pkw. Internationale Mietwagenfirmen finden sich meist an den Flughäfen und in den Hotelzonen, dazu kommen zahlreiche lokale Vermieter. Das Mindestalter für Fahrer ist 21 Jahre, vorgelegt werden muss ein nationaler Führerschein, oft wird auch eine Kreditkarte verlangt. Das tunesische Straßensystem ist recht gut ausgebaut, an den Hauptverbindungsstraßen gibt es genügend Tankstellen. Wer Fahrten auf unbefestigten Pisten plant, sollte vor Abfahrt unbedingt den Zustand des Fahrzeugs überprüfen. Schäden, die bei solchen Touren entstehen, werden in der Regel nicht vom Versicherungsschutz abgedeckt.

Auch mit dem Flugzeug kommt man im Inland günstig und vor allem schnell von einer Stadt zur anderen. Orte ohne Flughafen sind durch das gut ausgebaute Schienennetz miteinander verbunden. Die Schnellzüge sind billig und definitiv bequemer als die älteren Busse oder eine halsbrecherische Fahrt im Überlandtaxi.

Religion

Die Staatsreligion Islam durchdringt den Alltag der Gläubigen. Er fordert von seinen Anhängern die Einhaltung von fünf Grundpflichten: die Anerkennung Allahs als einzigem Gott, das tägliche Gebet, das Fasten im Monat Ramadan, die Pilgerfahrt nach Mekka mindestens einmal im Leben und das Geben von Almosen. Die meisten tunesischen Muslime gehören der sunnitischen Glaubensrichtung an; es wird überwiegend eine liberale Form der Religion ausgeübt. Nichtmuslimen ist der Besuch der Moscheen untersagt, bei der Besichtigung der Innenhöfe ist auf eine Arme und Beine bedeckende Kleidung zu achten.

Telefon

Die internationale Vorwahl für Tunesien lautet 00216, wonach die 0 der Vorwahlnummer der Stadt entfällt. Auslandsgespräche sind an Postämtern und eigens gekennzeichneten Telefonzellen (publitel) oder teurer vom Hotel aus möglich. Um von Tunesien nach Hause zu telefonieren, wählt man in die Schweiz 0041, nach Österreich 0043 und nach Deutschland 0049. In Tunesien kann man von allen Telefonzellen ins Ausland direkt durchwählen. In großen Postämtern können auch Faxe und Telegramme aufgegeben werden. Das Mobilfunknetz deckt inzwischen weite Teile des Landes ab, ist aber zum Teil überlastet.

Trinkgeld

Wenn Sie mit dem Service zufrieden waren, sollte sich das auch im Trinkgeld widerspiegeln. Üblich sind 10 bis 15 Prozent des Rechnungsbetrages. Denken Sie daran, dass viele Kellner auf Nebeneinnahmen angewiesen sind.

Tunesien - Modernes Märchen aus 1001 Nacht

Der nordafrikanische Staat zwischen Algerien und Libyen hat sich zu einem der beliebtesten Urlaubsziele für Europäer entwickelt. Tunesien hat dabei mehr zu bieten als erstklassige Hotels an herrlichen Sandstränden. In dem kleinen Land zwischen Mittelmeer und Wüste gibt es einiges zu entdecken.

Das sonnenreiche Tunesien jenseits der Hotelanlagen beeindruckt durch eine landschaftliche Vielfalt, die viele Besucher überrascht: grüne Wälder im Norden, in der Mitte schroffe Berge, Steppen und die Salzseen. Und im Süden lockt es Aktive und Abenteurer zu Ausflügen in den Grand Erg Oriental, wie dieser Teil der Sahara genannt wird.

Kulturell schöpft das Land aus einer 3000-jährigen Besiedlungsgeschichte. Am berühmtesten sind sicherlich die Ruinen des einstigen Karthago, doch auch andere Städte aus der Römerzeit sind erstaunlich gut erhalten. Arabische Kultur ist allgegenwärtig in den Medina genannten Altstädten mit ihren Moscheen und stimmungsvollen, belebten Souks.

Zeit

In Tunesien gilt die MEZ, also die gleiche Zeit wie in Mitteleuropa, allerdings ohne Sommerzeit - das bedeutet während der europäischen Sommerzeit MEZ minus 1 Std., während der Winterzeit kein Unterschied. Zur GMT besteht eine Differenz von 1 Std.

Zollbestimmungen

Zollfrei ein- und ausgeführt werden dürfen Gegenstände des persönlichen Bedarfs. Die Ein- und Ausfuhr von Dinarbeträgen ist verboten. Bei der Einreise müssen Devisen, die den Wert von 3.000 TD übersteigen, deklariert werden. Diese Einfuhrerklärung muss bei der Wiederausreise vorgezeigt werden. Auch wertvolle Sachen wie Videokameras oder Laptops sollten bei der Einreise deklariert werden, um bei der Heimreise keine Probleme zu bekommen. Bei der Ausreise sollten Quittungen über alle Bankvorgänge und teuren Einkäufe vorgelegt werden können, für Teppiche ist bei der Einfuhr im Heimatland Umsatzsteuer zu begleichen. Antiquitäten dürfen nicht ausgeführt werden.

Adressen

Schweizerische Botschaft
Diplomatische Vertretungen
Rue du Lac d'Annecy
1053 - Tunis-Les Berges du Lac

Tel.: +216-71-962997
Fax: +216-71-965796

Internet: www.eda.admin.ch/tunis 

Wir beraten Sie gern ... +41 (0)81 / 864 94 97

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